Die AWO Ober-Olm begrüßte in diesem Jahr über 80 Gäste zum Kreppelkaffee, die den närrisch geschmückten Saal der AWO-Begegnungsstätte in der Alten Schule in Ober-Olm mit Singen und Schunkeln zum Schwingen brachten, angeleitet von Wido Knoob, der wieder für die musikalische Umrahmung sorgte und die Stimmung schnell anheizte. Diesen Kreppelkaffee werden die Gäste nicht so schnell vergessen. Es war vielmehr eine kleine Fastnachtssitzung mit hochkarätigen Vorträgen und Gesangsdarbietungen. Thomas Weinisch, 1. Vorsitzender der AWO Ober-Olm, agierte in der Art eines versierten Sitzungspräsidenten, kündigte die Redner und Gesangsgruppen an und bedankte sich hinterher mit dem diesjährigen „AWO-Orden“ in Form von Weck, Worscht und Woi. Zwischendurch brachte Wido Knoob alle Närrinnen und Narrhallesen im Saal immer wieder mit Fastnachtliedern zum Mitsingen und Schunkeln. Umfallen konnte dabei niemand, denn der Saal war bis zum letzten Platz gefüllt.

Den Anfang bei den närrischen Darbietungen und Vorträgen machte Margot Andrezak mit ihrem Vortrag über die Unterschiede zwischen Mann und Frau. Nach einer Pause bei Kaffee und Kreppeln nahm Manfred Schmitt den Faden auf und schilderte in seinem Vortrag, welche Vorzüge die Männer doch haben. Anna Friedrich, die mit fast 96 Jahren aus der Bütt heraus mit aller Gewalt nach einem Mann suchte, begeisterte mit ihrem Vortrag das närrische Publikum. Das Interesse an Männern ist ja auch an keine Altersgrenze gebunden. Günter Aufleger, der von seinen Erfahrungen mit dem Finanzamt berichtete und Sigbert Schöhl, der nach einer Betriebsfeier noch einige Kneipen besucht hatte, sorgten mir ihren Vorträgen für Lachsalven im Saal. „He, die Meenzer“, das Duo mit den ehemaligen Mainzer Hofsängern Hennes Schneider und Dieter Kral, sorgten für ein karnevalistisch-musikalisches Glanzlicht und brachten stimmgewaltig den Saal zum Beben. Und als alle dachten es kann nicht besser werden, kam Hildegard Bachmann in die Bütt und berichtete von ihrer gerade absolvierten Schlankheitskur. Alleine die Art wie sie den Kurverlauf schilderte ist unnachahmlich. Das war ein echter Angriff aufs Zwerchfell und alle Lachmuskeln.Beim Finale mit den „Blauen Jungs“ schlugen die Wellen noch einmal hoch.

Es folgte das Abendessen mit Weck, Worscht und Woi. Aber Schluss war danach noch lange nicht.

Alle Akteure traten übrigens aus Spaß an der Freud und für die gute Sache auf, wofür wir uns ganz herzlich bedanken.

 

Text: Ludwig Borg

Fotos: Karl-Josef Kuhn (2) und Rita Larres (1)