Der AWO Ortsverein Worms-Mitte hatte Besuch aus Israel. Fünfzehn junge Mädchen mit Begleitung weilten auf Einladung des Ortsvereins in der Nibelungenstadt. Sie wurden um 11.00 Uhr von Oberbürgermeister Michael Kissel im Rathaus begrüßt. Der OB hob in seiner Begrüßung die Partnerschaft seiner Stadt mit Tiberias in Israel hervor und ging auch auf die Geschichte des mittelalterlichen Warmaisa ein, das gemeinsam mit den Städten Mainz und Speyer eine große Bedeutung in der damaligen Welt hatte, was auch hoffentlich bald zur Anerkennung als Weltkulturerbe führe.
Die jüdische Geschichte ist auch heute noch in Worms zum Beispiel an Synagoge und Raschihaus und jüdischem Friedhof sichtbar.

Die jungen Israelis nahmen an der Gymastica in Bürstadt teil. Dort zeigten rund achthundert junge Menschen aus vielen Nationen ihr gymnastisches und tänzerisches Können. Nach einem Bummel vorbei am Wormser Dom, am Lutherdenkmal und einem Besuch des jüdischen Friedhofes unter Führung von Hiltrud Hartenbach, die seit vielen Jahren in der Wormser AWO aktiv ist, führte der Weg zum Gerd-Lauber-Haus, wo sich seit über zwanzig Jahren die Begegnungsstätte des Ortsvereins befindet. Nach einem herzhaften Mittagessen, natürlich vom Holkohlengrill, zeigten die Israelis ihr tänzerisches Können vor einer stattlichen Zuschauerzahl. Alle Teilnehmer an der Veranstaltung waren begeistert von den Darbietungen, aber auch von der herzerfrischend freundlichen Art der Gäste aus Israel.