Hamm am Rhein/Eich. Marlies Uhrig, seit 1985 Inhaberin des gleichnahmigen Modehauses in Eich, hat ihr Geschäft aus Altersgründen geschlossen. Es war ihr ganz wichtig etwas Gutes zu tun und hat daher beschlossen, die noch vorhandene Kleidung, und die Einrichtung, d.h. Wandregale, fahrbarer Wühltisch, Theke, Vitrine usw. für das „AWO-Markthaus“ der Verbandsgemeinde Eich, das die AWO Hamm betreibt, zu spenden. Die Vorsitzende Ursula Orth und ihr Team waren begeistert, da so die Second-Hand-Ware jetzt viel bessert präsentiert werden kann.

Auch Verbandsbürgermeister Maximilian Abstein war voll des Lobes für die Spenden von Frau Uhrig und freute sich mit dem AWO-Team für die wertvolle Unterstützung.

„Als wir im Januar 2014 hörten, dass in unserer Verbandsgemeinde die ersten Geflüchteten eingetroffen sind, war es eine Herzensangelegenheit, sofort Hilfe anzubieten. Seitdem sind wir fast jeden Tag (manchmal auch nachts) unterwegs, um Hilfe und Beistand zu leisten, obwohl die Zahl der Geflüchteten sich jetzt schon bald auf 200 zu bewegt. Wohnungen ausstatten, Hilfe beim Ausfüllen von Formularen, Behördengänge, Fahrten zu Ärzten und Krankenhäusern, u.v.m. gehört zu unserer täglichen Arbeit“, berichtet Ursula Orth.

Das AWO-Team bedankt sich auch bei den vielen Personen aus der Bevölkerung, die das „AWO-Markthaus“ mit gut erhaltener Kleidung, Schuhen, Geschirr, Bett- und Tischwäsche usw. versorgen, so dass wir denen helfen können, denen es nicht so gut geht.