Seit über zwanzig Jahren besuchen israelische Tanzgruppen auf Einladung der AWO Worms-Mitte die Nibelungenstadt und zwar im Abstand von drei Jahren. Sie nahmen jeweils an der Gymnastika, einer großen Veranstaltung der TSG Bürstadt teil, bei der über tausend Gymnastiker aus verschiedenen Nationen ihr Können zeigen. Seither waren es Jugendliche aus dem Jordantal, besonders aus dem Kibbuz Afrikim am See Genezareth, fünfzig Kilometer von der Wormser Partnerstadt Tiberias entfernt, jeweils verantwortlich begleitet von Dorit Porat. In diesem Jahre waren es Seniorinnen zwischen fünfundsechzig und einundachtzig Jahren, ebenfalls verantwortlich begleitet von Doris Porat, die ihren Auftritt in Bürstadt hatten.

Der Auftritt in Worms wurde wieder vom Ehrenvorsitzenden der AWO Worms-Mitte, Karl Kronauer, vorbereitet. Nach einer Begrüßung im Rathaus der Stadt Worms durch  Patrick Mais, der sich vorbildlich verantwortlich um die Partnerschaft zwischen Worms und Tiberias bemüht, führte die AWO Aktive Hiltrud Hartenbach die Israelis zum Wormser Dom, zum jüdischen Friedhof und vorbei am Lutherdenkmal zum Gerd-Lauber-Haus, wo Kulinarisches vom Holzkohlengrill auf die Gäste aus Israel wartete. Dieter Gleim, der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende hatte mit seinem Team wieder alles bestens vorbereitet.

INach dem Essen blieb Zeit zum Gedankenaustausch und zu entsprechenden Ansprachen, die Lothar Ohl von der TSG Bürstadt übersetzte.  Die Stimmung war hervorragend. Die Israelis sangen und tanzten auf der Terrasse des Gerd-Lauber-Hauses. Am Nachmittag hatten sie Gelegenheit, die Wormser Synagoge und das angrenzende Raschihaus zu besuchen. Anschließend ging es wieder zurück zur Gymnastika nach Bürstadt. Der Besuch der Israelis

In Worms wird allen Bheteiligten sicher in guter Erinnerung bleiben.