Vor voll besetzter AWO Begegnungsstätte führte dieses Jahr, in gekonnter Manier, als Conférencier Reimund Neuhäuser durchs Programm und brachte den Saal, gleich zu Beginn der Veranstaltung, in närrische Stimmung. In die Bütt stiegen die AWO Nachwuchstalente Franzi Ottstadt, als genervte Frau über 40, Lucie Briesnitz die aus ihrem Alltag als missverstandener Schüler berichtete und Jaqueline Hüwel und Rhea Karwath, die als Enkelin und deren Oma brillierten. Die beiden Urgesteine der Fassenacht Ursula Spies und Erika Schindel erfreute die Zuhörer mit dem Interview eines uffgereschten Lottogewinners und einem Auftritt im Standesamt. Die Dorfmusik brachte Neuigkeiten aus Nierstein dar, Gisela und Rüdiger Leineweber traten als Putzteufel und Dreckspatz auf. Vom Weisenauer Carnevalverein ausgeliehen, erzählten Ulrike Höller und Frau Dollmannvon ihrer Weltreise. Hans-Peter Hexemer, als Stadtteilerklärer von Nierstein stach pointenreich in so manche Politikerseele und traf als traditionell politischer Redner die Geschehnisse in den Stadtteilen und im Allgemeinen auf den Punkt.

Die AWO Tanzgruppe „Butterfly effects“ ließ das Narrenauge schwärmen und zum großen Finale brachten die Sironaboys nochmals alle in Bewegung. Musikalisch wurde der Nachmittag von Andreas Wunderle begleitet.

Der erste Vorsitzende der AWO Nierstein, Alois Rosinus, bedankt sich bei allen Akteuren auf und hinter der Bühne, die ehrenamtlich dieses Programm mitgestaltet haben und so dazu beitrugen, dass die Narrenschar in der AWO Begegnungsstätte einen stimmungsgeladenen Nachmittag verbringen konnte.