AWO Seniorenzentrum Diez: Nikolausbrauch bescherte den Senioren des Seniorenzentrums Am Hain einen seligen Nachmittag.

/AWO Seniorenzentrum Diez: Nikolausbrauch bescherte den Senioren des Seniorenzentrums Am Hain einen seligen Nachmittag.

AWO Seniorenzentrum Diez: Nikolausbrauch bescherte den Senioren des Seniorenzentrums Am Hain einen seligen Nachmittag.

Denn der Heilige Nikolaus, der Retter und Geschenkgeber, besuchte die Senioren des AWO Seniorenzentrums Am Hain.

Weckmänner, Stollen und Plätzchen wie Spekulatius oder Vanillekipferl läuteten die Nikolausfeier im AWO Seniorenzentrum Am Hain ein. „Warum gibt es eigentlich zu Nikolaus Weckmänner/ Stutenkerle? Der Weckmann stellt einen Bischof (St. Nikolaus oder St. Martin) dar. Die Tonpfeife stellt den Bischofsstab dar“, erklärte Rosi Gabriel, Freiwillige des Singkreises.

Franz Gabriel, Freiwilliger des Singkreises, erläutert die Tradition zum Nikolaustag: „Der Nikolaustag verdankt seinen Namen dem heiligen Bischof Nikolaus von Myra. Erzählungen zufolge war er immer barmherzig und uneigennützig. Er hat das Vermögen, welches seine wohlhabenden Eltern ihm vermachten, vollständig an Arme gespendet. Der 6. Dezember ist der Todestag des heiligen Nikolaus. In Andenken an seine guten Taten wird dieser Tag gefeiert. Um den Bischof von Myra gibt es viele Legenden und Mythen. Eine ist von besonderer Bedeutung für die heutige Tradition, nämlich die legendenhafte Geschichte von einem sehr armen Mann: Ihm fehlte das Geld für die Hochzeit seiner drei Töchter, weshalb er sie in die Prostitution schicken wollte. Als Nikolaus davon erfuhr, warf er Gold in den Kamin der Mädchen. Dieses fanden die Mädchen in ihren Stiefeln und Socken wieder, die dort zum Trocknen hingen. So rettete er die Mädchen vor ihrem Schicksal. So ist der Brauch und die Tradition an die Legende der drei Jungfrauen angelehnt worden. Der Nikolaus soll seitdem jedes Jahr an seinem Todestag durch den Kamin kommen und Kinder, die brav und artig waren, mit Geschenken bescheren. Dabei legt er die Geschenke in Stiefel, Schuhe oder Socken, die am Kamin hängen.“

Der ehrenamtliche Singkreis mit Rosi und Franz Gabriel, Karin und Otto Schmidt, Marianne und Gerhard Born und Gerda Weimer gestaltete den Nachmittag. „Wir sind sehr froh, dass Sie den Nachmittag mit uns verbringen und das Programm gestalten. Die leuchtenden Augen und strahlenden Gesichter der Bewohner sprechen für sich“, sagt Nicole Schmidt, Sozialdienstleitung.

Katharina Neumann, Freiwilligenkoordinatorin, ergänzt: „Die Nikolausfeier wäre ohne die perfekte Vorbereitung und Organisation durch den Sozialdienst und die Küche so nicht möglich.“

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