Rheinhessen ist sehens- und erlebenswert. So musste die AWO Worms-Mitte nicht in die Ferne schweifen. In der Umgebung der Nibelungenstadt gibt es, wie in der Stadt selbst, viel Sehenswertes. Zum Beispiel in der Weinbaugemeinde Mettenheim. Bekannt sind die dortigen Hohlwege. Sie einmal zu durchwandern und von der Höhe aus den Blick in Richtung Odenwald zu richten, ist ein absoluter Ausflugstipp. Macht man das Ganze unter sachkundiger Führung, kann man einen interessanten und schönen Nachmittag erleben. Diese Erfahrung durfte auch eine Gruppe des Ortsvereins Worms-Mitte der Arbeiterwohlfahrt machen.
In Mettenheim angekommen, wurde die 20-köpfige Gruppe von Lothar Schäfer, dem Mettenheimer Führer durch die Hohlwege, begrüßt. Er verstand es ausgezeichnet, beim Rundgang durch die Hohlwege viel Interessantes über Tier- und Pflanzenwelt und die Beschaffenheit der Hohlwege zu erzählen.
Zu einer Wanderung durch die Hohlwege und entlang der Weinberge gehört auch ein guter Tropfen aus Mettenheimer Lagen. Dafür sorgte die Mettenheimer Straußwirtschaft Weißbach. Ein kleines Wägelchen mit entsprechendem Inhalt stand bei der Ankunft dort bereit und wurde zum Begleiter während der Wanderung. Auf der Höhe, wo man bei gutem Wetter nicht nur den Odenwald sehen kann, sondern auch Frankfurt in das Gesichtsfeld kommt, schmeckte dann auch das Produkt aus Mettenheimer Reben, bevor es bergab ging zu einem herzhaften abendlichen Imbiss in der Mettenheimer Straußwirtschaft Weißbach. Auch das Wetter spielte an diesem Tag mit, So werden die Stunden in den Hohlwegen und in den Weinbergen Mettenheims allen Beteiligten in guter Erinnerung bleiben.