Am 24.03.2026 wurde das Seniorenzentrum AWO Remeyerhof zum Ort lebendiger Geschichte und Begegnung: Bei einer Führung durch die Wanderausstellung „Carlo Mierendorff – Atmosphäre Weimar“ tauchten Bewohner*innen, Besucher*innen und Gäste gemeinsam in das Leben und Wirken des sozialdemokratischen Publizisten und NS-Gegners ein. Besonders die Jahre in der Weimarer Republik und die Verbindungen zur Gedenkstätte KZ Osthofen standen im Fokus.
Dank des Engagements von Hans-Herbert Rolvien, Kreisvorstandsvorsitzender der AWO, und Ursula Orth, Vorsitzende der AWO Hamm und Vizepräsidentin der AWO Rheinland, konnte die Ausstellung in das Seniorenzentrum geholt werden. Für einige Zeit wird der Remeyerhof so zu einem Ort, an dem Geschichte erlebbar wird. Die Ausstellung ist noch bis zum 29. März zu sehen.
Im Anschluss bot das Café Kultur verein(t) verbindet Worms die Gelegenheit, sich auszutauschen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Verschiedene Akteur*innen der AWO sowie kooperierende Initiativen stellten ihre Arbeit vor. Auch der Helfer*innenkreis Asyl e. V. aus Worms war vertreten und zeigte, wie eng Ehrenamt und AWO-Arbeit miteinander verbunden sind. Zusätzlich präsentierte die Ehrenamtskoordination ihre Angebote zur Integration und Teilhabe.Das Café war ein voller Erfolg. Bewohner*innen, Nachbar*innen und interessierte Besucher*innen nutzten die Gelegenheit zum Austausch. In persönlichen und bewegenden Beiträgen berichteten die Beteiligten, was sie zu ihrem Engagement motiviert und welche Bedeutung Integration für sie hat. Die Veranstaltung machte deutlich, wie wichtig Begegnung, Offenheit und gemeinschaftliches Handeln für ein respektvolles Miteinander sind.


