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AWO SZ Diez: „Sicher unterwegs – ihre Sicherheit zählt“

„Sicher unterwegs – ihre Sicherheit zählt“

…ein Vortrag der zentralen Prävention des Polizeipräsidiums Koblenz zum Thema Sicherheit 

Am Dienstag, den 24.02.2026 lud das AWO Seniorenzentrum Am Hain in die AWO Seniorenresidenz Oranienstein zu einem Vortrag über „Verkehrsprävention“ ein. Nach einer kleinen Stärkung bei Kaffee und Kuchen hat uns Frau Tanja Hoppen (Hauptkommissarin der zentralen Prävention des Polizeipräsidiums Koblenz) darüber beraten, wie wir sicher unterwegs sein können.

Der Vortrag hatte das Ziel, den Besuchern praxisnahe Tipps und Informationen zu vermitteln, um ihre Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen, sei es als Fußgänger, Radfahrer oder auch als Insassen eines Fahrzeugs.

Senioren sind aufgrund von körperlichen Einschränkungen, wie einer eingeschränkten Sehkraft, verminderten Reflexen oder der verminderten Mobilität, besonders gefährdet, im Straßenverkehr Unfälle zu erleiden. Im Vortrag wurden spezifische Risikosituationen beleuchtet, die ältere Menschen im Verkehr betreffen können. Dazu gehören beispielsweise Schwierigkeiten beim Überqueren der Straße, Probleme bei der Orientierung bei schlechtem Wetter oder Dunkelheit. Besonders wichtig ist es deshalb, die Eigenverantwortung zu übernehmen und sich ggf. öfters einer Kontrolle beim Augenarzt / Ohrenarzt / Optiker oder beim Akustiker zu unterziehen.

Die Referentin Frau Tanja Hoppen gab den Besuchern praktische Hinweise, wie sie ihre eigene Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen können. Dazu gehören unter anderem nie zwischen geparkten Autos durchlaufen und nutzen sie besser Überquerungshilfe. Ein wichtiges Thema war auch die Bedeutung  der Sichtbarkeit. Gerade in dunklen Monaten sollten Senior*innen darauf achten, helle oder reflektierende Kleidung zu tragen oder mit guter Beleuchtung unterwegs zu sein, ganz nach dem Motto: „Sicherheit durch Sichtbarkeit!“.

Viele Senioren nehmen die Bedeutung von Verkehrszeichen manchmal nicht mehr vollständig war. Unter dem Motto: „Verkehrszeichen gelten ein Leben lang“ verdeutlichte sie in ihrem Vortrag, wie wichtig es ist, auf Geschwindigkeitsbegrenzungen und Haltezeichen zu achten und bei Bedarf an Kreuzungen vorsichtiger zu sein. Ein stets aktuelles und wichtiges Thema, war auch die Bedeutung des Anschnallens, um sich bei einer plötzlichen Bremsung oder einem Unfall zu schützen. Senioren, die selbst noch Auto fahren, wurden ermutigt, ihre Fahrzeuge regelmäßig warten zu lassen und sich bei Unsicherheiten noch mal eine Fahrstunde in einer Fahrschule zuzulassen.

Dieser Vortrag hat den Besuchern wichtige Informationen und Werkzeuge an die Hand gegeben, um sicher und selbstständig am Straßenverkehr teilzunehmen. Die regelmäßige Sensibilisierung für solche Themen ist entscheidend, um älteren Menschen zu helfen, ihre Mobilität so lange wie möglich zu erhalten und gleichzeitig ihre Sicherheit zu gewährleisten.

Wir möchten uns ganz herzlich bei Frau Tanja Hoppen und ihren Kolleginnen bedanken und hoffen, dass sich Alle Teilnehmer*innen im Ernstfall an diesen Vortrag zurückerinnern.

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