Blog der AWO Rheinland

AWO Bundeskonferenz 2025: Weichenstellung für die Zukunft der Sozialpolitik

AWO Bundeskonferenz 2025

Drei Tage voller Diskussionen, Begegnungen und richtungsweisender Entscheidungen liegen elf engagierte Vertreter*innen des AWO Bezirksverbands Rheinland, die an der Zukunftsagenda der AWO mitgeschrieben haben.

Luftaufnahme des Konferenzraums während der Bundeskonferenz der AWO. Der Raum ist mit mehreren langen Tischen ausgestattet, die in einer geraden Reihe angeordnet sind. Die Tische sind ordentlich gedeckt, und es ist eine große Anzahl an Stühlen darum herum angeordnet. Die Atmosphäre wirkt professionell und organisiert, während die Teilnehmer vermutlich in angeregten Gesprächen oder Diskussionen vertieft sind. Im Hintergrund ist eine Präsentationswand oder ein Bildschirm sichtbar, der möglicherweise für die Veranstaltung genutzt wird.
Blick auf den Konferenzraum der Bundeskonferenz der AWO

Vom 14. bis 16. November verwandelte sich das Steigerwaldstadion in Erfurt in das Herz der sozialpolitischen Debatte. Über 300 Delegierte aus ganz Deutschland kamen zur Bundeskonferenz der Arbeiterwohlfahrt, die unter dem „Demokratie. Macht. Zukunft.“ stand, zusammen.

Die Rheinland-Delegation hatte allen Grund zur Freude. Rudi Frick wurde erneut zum stellvertretenden Präsidenten des Bundesverbandes gewählt – ein klares Signal für Vertrauen und Kontinuität. Und auch weitere wichtige Funktionen konnten durch Menschen aus unserem Verband besetzt werden: Manfred Klaßen als Vorsitzender sowie Axel Redmer als Mitglied des Vereinsgerichts und Ullrich von Tolkacz verstärkt auch in Zukunft die Vereinsrevision. Die Wiederwahlen zeigen: die Expertise aus dem Rheinland ist gefragt und geschätzt.

 

Fast 200 Anträge wurden in den Tagen in Thüringens Hauptstadt diskutiert. Darunter auch drei zentrale Initiativen aus dem Rheinland, die alle Zustimmung fanden:

  • Reformideen für die Zukunft der Rente
  • Die Forderung nach einer schnellen Umsetzung der Kindergrundsicherung
  • Mehr Kinderschutz im digitalen Raum

Die Details zu den Anträgen können hier nachgelesen werden: https://awo-rheinland.de/presse/#positionen.

 

Luftaufnahme eines Sportplatzes, auf dem eine große Gruppe von Menschen in der Form eines Herzens angeordnet ist. Die Teilnehmer*innen strecken ihre Arme nach oben und blicken in die Kamera, die vermutlich von einer Drohne aufgenommen wurde. In der Mitte des Herzens steht eine einzelne Person. Einige der Teilnehmenden halten Schilder mit den Werten der AWO hoch. Das Gesamtbild bildet das Herz-Symbol der AWO, das für Solidarität und gemeinschaftliches Engagement steht.
Teilnehmer*innen der Bundeskonferenz bilden ein Herz und zeigen ihre Werte. Bildnachweis: AWO Bundesverband e. V.

Ein besonders wichtiger Leitantrag kam direkt vom Bundespräsidium: „Die Arbeitskräfte der AWO sind die besten! Arbeitskräfte in der Sozialen Arbeit gewinnen, qualifizieren und halten“.

Dahinter steckt die klare Botschaft, dass soziale Arbeit endlich die Anerkennung und Rahmenbedingungen bekommen muss, die sie verdient. Gefordert werden u. a.:

  • eine solide Finanzierung der Angebote
  • ein durchlässiges Ausbildungs- und Weiterbildungssystem
  • attraktive Umschulungs- und Qualifizierungsangebote
  • faire und effiziente Fach- und Arbeitskräfteeinwanderung

Kurz gesagt: Wer soziale Zukunft gestalten will, muss die Menschen stärken, die sie täglich leben.

 

Auch Politiker*innen der Bundesebene waren präsent: Bundeskanzler Friedrich Merz grüßte per Videobotschaft und Bundesarbeits- und Sozialministerin Bärbel Bas nahm sich die Zeit und sprach vor Ort vor den Delegierten. Sie hob die wichtige Rolle der AWO in sozialpolitischen Fragen hervor und betonte die Wichtigkeit des Sozialstaates als das Rückgrat der Demokratie.

 

Auch Thüringens Ministerpräsident Mario Vogt und die Sozialministerin Katharina Schenk unterstrichen die Rolle der AWO als unverzichtbare Partnerin der Sozialwirtschaft in ihren Reden.

Neben inhaltlichen Debatten und den Wahlen gab es darüber hinaus Zeit und Gelegenheit für den wichtigen Austausch untereinander. Neue Kontakte wurden geknüpft, alte Netzwerke gefestigt und die Freundschaft und Zusammenarbeit innerhalb der AWO Familie im gesamten Bundesgebiet gestärkt.

„Gemeinsam gestalten wir soziale Zukunft – für alle!“

 

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