Am Samstag, 23. August 2025, fand unter diesem Motto die 26. Bezirkskonferenz der AWO Rheinland in der Weinbrunnenhalle in Kröv statt. 61 Delegierte wählten nicht nur das neue Präsidium, sondern fassten auch Beschlüsse zu zukunftsweisenden Anträgen.
Rudi Frick eröffnete die Konferenz mit den Worten:
„Das offene Herz steht nicht nur in unserem Logo, sondern wir leben es in unserer täglichen Arbeit.“
An die Delegierten gerichtet:
„Ohne euch könnten wir diese Konferenz, die ich hiermit eröffne, gar nicht durchführen. Ihnen allen ein herzliches Glück auf!“
61 Delegierte aus den Kreisverbänden wählten an diesem Tag nicht nur das neue Präsidium, sondern fassten auch Beschlüsse zu wegweisenden Anträgen. Gemeinsam mit Vertreter*innen der korporativen Mitglieder des Verbandes hielten die Konferenzteilnehmer*innen Rückschau auf die vergangenen fünf Jahre und blickten mit den zahlreichen Gästen aus Politik, Kommunen, der AWO International, Mitarbeiterschaft und Ehrenamt sowie aus den AWO Verbänden Saarland, Pfalz und Mittelrhein in die Zukunft der AWO im Rheinland. Die Ministerin für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung in Rheinland-Pfalz, Dörthe Schall, betonte in ihrem Grußwort die Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit der AWO im Land und hob besonders die gelungene Quartiersarbeit hervor. Quartierstreffs, wie der im Juli eröffnete Treff in Bad Neuenahr-Beul, sind besondere Orte, die verbinden, Begegnungen ermöglichen und einen präventiven Charakter haben.
von links nach rechts – Hans Peter Rolvien (Vorsitzender des Kreisverbandes Worms-Stadt), Dörthe Schall (Ministerin für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung), Michaela Naunheim (Vorständin der AWO Rheinland)
„Die Begegnungen in der AWO sind Teil des Strategieprozesses ,Sozialräume‘ stärken – Unterstützungsorte schaffen – füreinander sorgen“ im Land. Aber die Ideen sind in der AWO schon immer eingeflossen und wir nehmen sie jetzt auf Landesebene auf. Und die AWO ist eben deswegen so eine starke Partnerin für uns als Land, weil die AWO die Teilhabe schon immer in ihrer DNA hat und sie immer Teil der Entwicklung des gesamtwirtschaftlichen Zusammenhalts war“, so Ministerin Schall.
Die zentralen Themen der Konferenz waren neben Entlastung und Neuwahl des Präsidiums – im Juli 2021 war die Änderung der Führungsstruktur vom Vorstands – zum Präsidialmodell erfolgt – auch die Verabschiedung von Satzungsänderungen und die Beschlussfassung zahlreicher Anträge. Darunter der Leitantrag der AWO Rheinland – „Gemeinsam für soziale Gerechtigkeit und demokratische Teilhabe“. Mit diesem verpflichtet sich die AWO Rheinland dazu, ihre Grundwerte – Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität, Toleranz – in einer Zeit wachsender gesellschaftlicher Herausforderungen wie sozialer Ungleichheit, Klima- und demografischem Wandel sowie dem Erstarken antidemokratischer Kräfte noch stärker nach außen zu kommunizieren und diese zu verteidigen. Dieser und sechs weitere zukunftsweisende Anträge wurden von den Wahlberechtigten einstimmig beschlossen.
Der AWO Leitantrag kann im Detail unter folgendem Link eingesehen werden: awo-rheinland.de/presse
Hinweise zum Titelbild:
Hintere Reihe, von links nach rechts: Erwin Barabosch (Beisitzer Präsidium), Corinna Kirchhöfer (Bezirksrevisorin), Oliver Kohl (Beisitzer Präsidium), Rudi Frick (Präsident des Präsidiums), Patrick Geis (Beisitzer Präsidium), Toni Bündgen (Stellv. Präsident), Katharina Monteith (Beisitzerin Präsidium), Alfred Schiefer (Beisitzer Präsidium), Ursula Orth (Stellv. Präsidentin), Hans Herbert Rolvien (Beisitzer Präsidium)
Vordere Reihe, von links nach rechts: Karsten Walter (Bezirksrevisor), Achim Hopfenmüller (Beisitzer Präsidium), Christian Wild (Vereinsgericht), Alexander Daun (Beisitzer Präsidium), Helmi Hasselbach (Bezirksrevisorin), Arno Jacobi (Beisitzer Präsidium)
Auf dem Bild fehlen: Jens Carstensen (Stellv. Präsident) und Melanie Jung (Stellv. Präsidentin), Dieter Demoulin (Beisitzer Präsidium)