Blog der AWO Rheinland
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Marie und ich – das passt perfekt

Isabel Neubauer wurde die Frage gestellt „Wie viel Marie steckt in Dir?“

Isabel Neubauer über ihre Arbeit im AWO Seniorenzentrum Remeyerhof in Worms und ihre Verbundenheit zur AWO Rheinland

Im Rahmen der Arbeitgebermarkenkampagne „AWO = Authentisch. Werteorientiert. Offen.“ haben wir im Frühjahr 2026 insgesamt neun „AWO Gesichtern“, darunter Isabel Neubauer, die Frage gestellt: „Wie viel Marie steckt in Dir?“

Isabel Neubauer ist seit 2015 als Ehrenamts- und Sozialraumkoordinatorin im Seniorenzentrum Worms tätig. Ihren Einstieg bei der AWO beschreibt sie wie folgt: „Als ich die Stellenanzeige sah, wusste ich sofort: Das ist genau das, was ich schon ehrenamtlich mache – Menschen begleiten und das Ehrenamt organisieren.“ Bevor sie ihre Bewerbung abschickte, beschäftigte sie sich detailliert mit den AWO Werten. Ihr wurde sehr schnell klar: „Die Werte, für die Marie Juchacz stand, sind genau die Werte, mit denen ich aufgewachsen bin. Ich habe mich früh in der Frauenbewegung engagiert und setze mich bis heute dafür ein, Menschen zu ermutigen, sich sozial einzubringen. Für mich stand fest: Ich musste mich einfach bewerben.“ Auf die Frage, welche AWO Werte ihr besonders wichtig sind, entgegnet sie: „Toleranz, Solidarität und Gerechtigkeit. Anderen Menschen gegenüber unvoreingenommen und offen zu sein, das ist mir sehr wichtig. Ich arbeite täglich mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, und Toleranz zu zeigen heißt für mich, zu schauen, wie andere es machen, und nicht zu urteilen.“ Ein Beispiel, das Isabel Neubauer in diesem Zusammenhang in Erinnerung geblieben ist, liegt schon einige Jahre zurück. „In der Zeit der Flüchtlingswelle in den Jahren 2015/16 haben wir ein Angebot zur Integration von Geflüchteten ins Leben gerufen. Die Geflüchteten hatten die Möglichkeit, sich ehrenamtlich zu beteiligen und in den verschiedenen Bereichen unseres Hauses mitzuwirken. Zu Beginn waren einige Menschen dabei, die den Frauen nicht die Hand gegeben haben. Durch das Zusammensein mit unseren Mitarbeitenden und den Bewohner*innen haben sie gelernt, dass dies zu unserer Kultur gehört. Mittlerweile gibt es das gar nicht mehr, sondern man wird begrüßt und umarmt, wenn man sich kennt. Diese anfänglichen kulturellen Unterschiede haben sich in der Beziehung ganz aufgelöst.“ Seit nunmehr elf Jahren arbeitet sie als Ehrenamts- und Sozialraumkoordinatorin, fühlt sich immer noch absolut wohl und freut sich jeden Tag über ihre Arbeit. In dieser Position ist es ihre Aufgabe, die Nachbarschaft aktiv in die Arbeit des Seniorenzentrums einzubeziehen und Angebote zu schaffen, die die Menschen dort erreichen, wo sie leben. Gleichzeitig wird den Bewohner*innen ermöglicht, am Leben im Quartier teilzunehmen. Begegnung, Austausch und Teilhabe werden gefördert – ganz im Sinne einer offenen und vernetzten Gemeinschaft. So kommt beispielsweise regelmäßig die Pflege-Clownin „Olga“ ins Haus, und die ehrenamtlichen Rikscha-Fahrer unternehmen mit den Bewohner*innen kleine Ausflüge in der Umgebung. Wir halten fest: Isabel Neubauer ist ganz gewiss eine „Marie von heute“.

Was Isabel Neubauer an der AWO als Arbeitgeberin noch zu schätzen weiß, erfahren Sie auf unserer Karriereseite: www.youtube.com

Fotograf: Fotograf Joschka Link

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