100 Jahre AWO- 100 Jahre Frauenwahlrecht- Interessante Diskussionen im Seniorenheim

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100 Jahre AWO- 100 Jahre Frauenwahlrecht- Interessante Diskussionen im Seniorenheim

Frauenrechte- da kennen sich die Bewohnerinnen des Remeyerhofes gut aus

Zum internationalen Frauentag nutzen Judith Sondermann und Eva-Maria Kölm ihre Gruppenangebote, um mit  interessierten Bewohnerinnen und Bewohnern das Thema Frauenrechte zu besprechen. Schießlich sind diese Experten, wenn es um die Historie von Frauenrechten geht.  Der Austausch war deshalb sehr rege und viele konnten sich sehr genau daran erinnern, wie die Frauen um ihre Rechte kämpfen mußten und wie schwer sie es oft hatten.

Viele Frauen sind stolz auf ihr Geschlecht, denn es hiess für sie immer Kampf, das haben ihnen ihre Grossmütter schon erzählt und teilweise vorgelebt. Die Frauen haben sich in den Waschküchen getroffen,meistens an einem bestimmten Tag und dort wurde dann über die Zustände in Politik und Arbeit und über ihre Vorstellungen von Freiheit diskutiert und wie das Leben für Frauen besser gestaltet werden kann.

Keine Unterwürfigkeiten,gleiche Arbeit gleicher Lohn, Selbstbewusstsein, Selbstbestimmtheit…. dann kam der Krieg. Bereits in der Hitlerjugend haben einige als Kind mitbekommen, wie es läuft, die Frauen wurden schlicht „als gebärfreudige Wesen erklärt“ äussert eine Bewohnerin und die anderen Damen am Tisch bestätigen dies. Ein dabeisitzender Bewohner äusserte, dass seine Mutter sich politisch mehr engagiert hätte, wenn ihr Mann sie gelassen hätte, denn er wollte nicht öffentlich zugeben, dass seine Frau darin sehr gut war.

Es gab klare Rollenverteilungen: Kindererziehung, Kochen, Waschen, Putzen, Einkaufen, dass war Frauensache!? Schulbildung für Mädchen – wozu?, Ausbildung- wozu?, Söhne bevorzugt! ,Frauen in Führungspositionen ?- hat so gut wie gar nicht stattgefunden, ohne Erlaubnis des Mannes durfte der Führerschein auch nicht gemacht werden äussert Fr.Kaiser….und es gibt immer noch Vieles zu tun ! Man wünscht sich, dass die jungen Mädels weitermachen,wir können nur noch beten und hoffen, äussern sich die Bewohnerinnen, denn sie haben das Gefühl, dass lange nichts passiert ist. Zum Beispiel, die Kanzlerin, laut Aussage einer Bewohnerin , hat sie nichts besonderes für die Frauen getan.

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